Auszug aus der Geschäftspolitik von Pro Infirmis

 

1.1 Pro Infirmis greift behindertenspezifische sozialpolitische Anliegen von Menschen mit einer Behinderung auf. Sie erarbeitet dazu Grundlagen, informiert relevante Zielgruppen, unternimmt sozialpolitische Vorstösse und bezieht Stellung.

Pro Infirmis strebt qualitative und quantitative Verbesserungen der sozialen Sicherheit an. Sie entwickelt aktiv Alternativen und bringt diese in die politische Diskussion ein.

 

1.2 Im Rahmen der sozialpolitischen Arbeit setzt sich Pro Infirmis

insbesondere dafür ein, dass:

  • die Sozialversicherungen existenzsichernde Leistungen (IV, EL u.a.) erbringen.
  • in der Bundesverfassung ein Benachteiligungsverbot sowie ein Gleichstellungsgebot für Behinderte verankert wird.
  • die Leistungen des «Service public» behindertengerecht sind.
  • behinderungsbedingte Mehrkosten (z.B. Hilfsmittel) durch die Versicherungen übernommen werden.
  • bei Bauten, Einrichtungen und Anlagen die Bedürfnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden.
  • der öffentliche Verkehr inklusive die ergänzenden Fahrdienste auf die Bedürfnisse behinderter Menschen abgestimmt sind.
  • behinderte Kinder und Jugendliche die Wahl haben zwischen spezialisierten und regulären Schulen und Ausbildungsinstituten.
  • die Erwachsenenbildung von Menschen mit einer Behinderung in die reguläre Erwachsenenbildung integriert wird.
  • behinderte Menschen nach ihren Fähigkeiten erwerbstätig sein können.
  • mögliche negative eugenische Trends bekämpft werden und keine rechtliche Verpflichtung zur pränatalen Diagnostik eingeführt wird.

 

 

 

 

 

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