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Freitag 21. April 2017 09:10Alter: 154 days

Nach der Diagnose MS

Über 1‘300 Menschen mit Multipler Sklerose nehmen am Schweizer MS-Register teil. Untersucht wird auch, wie sich das Verhalten der MS-Patienten nach der Diagnose verändert.

Eine MS-Diagnose ist ein einschneidendes Erlebnis, das in vielen Lebensbereichen Veränderungen nach sich zieht. Einige Verhaltensänderungen werden bewusst getroffen, andere sind durch die Krankheit bedingt. Es fällt auf, dass viele Betroffene nach der Diagnose weniger Sport treiben und weniger körperlich aktiv sind. Dies schliesst aber auch jene mit ein, die sich aufgrund ihrer Einschränkungen weniger bewegen können. Grundsätzlich ist Bewegung jedoch auch bei Multipler Sklerose ein wichtiger Faktor, der sich meist günstig auf die Lebensqualität auswirkt.
Dafür wächst bei den Betroffenen das Interesse an Methoden der Entspannung und am bewussteren Umgang mit Stress. Dies ist im Hinblick auf die psychische Belastung zu deuten, die eine MS-Diagnose mit sich bringen kann. In diesem Zusammenhang ist auch die Abnahme sozialer Kontakte nach der Diagnose zu interpretieren. Im Weiteren zeigt sich, dass fast 40 Prozent der Betroffenen nach der Diagnose auf Alkohol verzichten. Es ist nachgewiesen, dass Alkoholkonsum und Rauchen den Verlauf der Krankheit ungünstig beeinflussen.
Quelle: Schweizerische MS Gesellschaft

Weitere Informationen: www.multiplesklerose.ch



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