Behinderten-Session
am 21. Oktober 2026 in Bern
Zur Behindertensession in Standard-Sprache
Politikerinnen und Politiker treffen sich regelmässig im Parlament.
Man nennt sie deshalb Parlamentarierin oder Parlamentarier.
Sie besprechen dort aktuelle Themen.
Die politischen Treffen nennt man Sessionen.
Menschen mit einer Behinderung sollen auch Politik machen.
Sie sollen im Parlament mitreden und mitentscheiden.
Am 21. Oktober 2026 war das zum 2. Mal möglich:
Menschen mit Behinderungen machten an einer Session im Bundeshaus mit.
Pierre-André Page war Präsident des Nationalrats.
Er lud Menschen mit einer Behinderung zur Session ein.
Die Behinderten-Session fand am 21. Oktober 2026 in Bern statt.
Pro Infirmis organisierte die Behinderten-Session.
Die Session war Teil des Projekts Forum22.
Das ist ein Netzwerk für politisch aktive Menschen mit Behinderungen.
In der ganzen Schweiz:
Website Forum22
An der Session machten 44 Menschen mit Behinderungen mit.
Die Bevölkerung hatte die 44 Personen online gewählt.
Eine der 44 Personen wurde Präsidentin der Session.
Unsere 44 Vertreterinnen und Vertreter an der Behinderten-Session
Mehr zur Behinderten-Session
Warum der Titel «Behinderten-Session»?
In «Behinderten-Session» ist das Wort «Behinderte» drin.
Obwohl wir eigentlich nicht «Behinderte» sagen.
Sondern Menschen mit Behinderungen.
Deshalb…
Warum können 44 Personen mitmachen?
Im Nationalrats-Saal der Schweiz gibt es 200 Sitze.
Jede Parlamentarierin und jeder Parlamentarier hat einen Sitz.
Für die Behinderten-Session werden…
Die Ergebnisse der ersten Behinderten-Session
Im Frühling 2023 fand die 1. Behinderten-Session statt.
Martin Candinas war damals der Präsident des Nationalrats.
Er hat Menschen mit einer Behinderung zu dieser Session eingeladen.
An der Session gab es eine Resolution.
Das ist ein Text mit politischen Forderungen.
Die Resolution wurde an der Session besprochen und angenommen.
Es gab auch Petitionen an das Parlament und an den Bundesrat.
Petitionen sind auch politische Forderungen.
Die Resolution und die Petitionen haben bis heute
eine politische Wirkung.
Sie können die Texte hier nachlesen.