Wer soll an der Session teilnehmen?
200 Personen haben sich für die Behinderten-Session beworben.
Sie wollen am 21. Oktober 2026 im Schweizer Parlament mitreden.
An der Behinderten-Session gibt es aber nur 44 Plätze.
Deshalb gibt es eine Wahl.
Sie können jetzt Ihre Stimme abgeben.
Wer die meisten Stimmen bekommt, darf ins Parlament.
Wichtig:
- Sie dürfen 3 Stimmen abgeben.
Das heisst: Sie dürfen maximal 3 Personen wählen.
- Sie haben Zeit bis 17. Mai 2026.
Alles zur Behinderten-Session in leichter Sprache
Wählen Sie jetzt!
Wer darf ins Parlament?
Wählen Sie maximal 3 Personen aus der Namens-Liste aus.
Sie können auch nach Kanton filtern.
Dann sehen Sie alle Kandidierenden aus diesem Kanton.

Tobias Henzen
BL

Tobias Henzen
BL
SP
Ich lasse mich durch meine körperliche Behinderungen nicht beeinträchtigen, Politik zu machen.

Serge Herren
VD

Serge Herren
VD
Körperliche Behinderungen
Parti évangélique (PEV)
Ancien conseiller communal, j'ai toujours à cœur de défendre nos intérêts et nos points de vue dans la société actuelle.

Ruzica Hörler-Maksimovic
ZH

Ruzica Hörler-Maksimovic
ZH
Psychische Behinderungen, zum Beispiel Depressionen
Menschen mit psychischen Erkrankungen haben das Recht auf eine angepasste und sichere Ausbildung und Arbeit!

Thomas Huber
NW

Thomas Huber
NW
Körperliche Behinderungen
SVP
Als direktbetroffener Tetraplegiker setze ich mich ein für:
• faire, sinnvolle und finanziell gerechte Entschädigungen von pflegenden Angehörigen.
• das Wohlergehen der Schweizer Bevölkerung, gerechte und sinnvolle Leistungen der
Sozialversicherer.

Stefan Andreas Huber
BL

Stefan Andreas Huber
BL
Körper- und Seh-Behinderte
Grüne Partei
Ich bin schon seit 2012 politisch aktiv und möchte mich an der Behinderte weiter für die Menschen Behinderung einsetzen.

Liliane Irene Huber-Müller
ZH

Liliane Irene Huber-Müller
ZH
Körperliche Behinderungen
Liliane Huber-Müller, 1955
Seit nunmehr 16 Jahren, nach mehreren Unfällen, findet mein Leben in urbaner Umgebung ausschliesslich auf Rädern statt. Teilhabe am Leben, sozial, kulturell, politisch, aber auch die Zugänglichkeit des ÖVs, sind wichtige Themen, für die ich mich auch gelegentlich in öffentliche Streitgespräche stürze, Baunormen mit dem Doppelmeter nachprüfe oder Leserbriefe schreibe.

Daniela Hufschmid
BL

Daniela Hufschmid
BL
Für Menschen mit einer Einschränkung die man nicht gleich sieht
Habt ihr auch genug vom immer übersehen werden nur weil man euch die Einschränkung nicht ansieht oder euch lange erklären müsst.

Gina Husmann
BS

Gina Husmann
BS
Kognitive Behinderungen, zum Beispiel Down-Syndrom
Der Name stösst ab. Wir sind Menschen wie du und ich, doch wir kämpfen um Sichtbarkeit. 13. IV ohne Lobby, kein Behindertenausweis – die Schweiz steckt in den 90ern fest. Inklusion ist ein Recht. Beenden wir diesen Stillstand endlich.

Aude Jardin
VD

Aude Jardin
VD
Körperliche Behinderungen
Les verts
Je rencontre régulièrement des difficultés ainsi que mes copains à roulettes

Daniela Jovic
BS

Daniela Jovic
BS
Körperliche Behinderungen
Talent kennt keine Behinderung-Inklusion am Arbeitsplatz jetzt! Jeder von uns verdient ein Umfeld, das individuelle Talente erkennt und fördert, unabhängig von körperlichen oder psychischen Voraussetzungen.

Denise Keller
SH

Denise Keller
SH
Beeinträchtigungen nach Hirnverletzungen (in meinem Fall zwei Hirnoperationen innerhalb von 11 Monaten - nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma und zur Entfernung eines Hirntumors)
Ich stehe ein für Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen. Für Teilhabe, Aufklärung und Sensibilisierung in der Gesellschaft. Es gibt viele Betroffene, die unsichtbar sind. Ihnen möchte ich gerne eine Stimme geben.

Sébastien Kessler
VD

Sébastien Kessler
VD
Parti socialiste
Je veux contribuer à une représentation éclairée, fondée sur l’expérience vécue et une analyse rigoureuse des enjeux d’inclusion. M’engager, c’est transformer des réalités invisibilisées en propositions capables d’influencer durablement.

Daniel Knöpfel
BE

Daniel Knöpfel
BE
Kognitive Behinderungen, zum Beispiel Down-Syndrom
Evp
Ich setze mich aktiv für die Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein.

Silvio Koelbing
BE

Silvio Koelbing
BE
Leichte körperliche Behinderung (Cerebralparese) und Neurodivergenz (ADHS und Autismus)
Ich möchte mich dafür einsetzen, tragfähige Lösungen für die Inklusion von uns Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu finden.
Dafür engagiere ich mich auch beruflich bei der Behindertenkonferenz Kanton Bern BKKB und ehrenamtlich im Vorstand der Vereinigung Cerebral Bern.
Ebenso finde ich es wichtig, Menschen mit unsichtbaren oder wenig sichtbaren Behinderungen eine Stimme zu geben, da ich selber zu dieser Gruppe gehöre.

Lars Eric Bygom Krarup
BL

Lars Eric Bygom Krarup
BL
Kognitive Behinderungen, zum Beispiel Down-Syndrom
Junge Grüne
Ich möchte mich für die Gleichstellung und Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung an der Behindertensession einsetzen. Für mich sind eine inklusive Schule und inklusive Freizeitangebote wichtig.
Ich freue mich über deine Stimme.

Daniel Krucker
LU

Daniel Krucker
LU
Psychische Behinderungen, zum Beispiel Depressionen
Als Gründungspräsident der damaligen IG ADHS SCHWEIZ konnte ich 7 Jahre lang Erfahrung mit Neurodivergenten Personen sammeln. Seit 2022 bin ich jetzt im Organisationskomitee der IG ADHS & AUTISMUS FAMILY SCHWEIZ und sammle wieder wertvolle Erfahrung.

Nouh Louth Latoui
VD

Nouh Louth Latoui
VD
Körperliche Behinderungen
Nous devons nous battre pour les droits des personnes handicapées et la génération future

Bruno Laville
JU

Bruno Laville
JU
Körperliche Behinderungen
UDC
Je suis paraplégique, je souhaite m’engager comme représentant afin de porter la voix du vécu du handicap, me permet de comprendre les enjeux d’accessibilité et d’inclusion, et de contribuer activement à des solutions concrètes et équitable.

Edith Leiser
FR

Edith Leiser
FR
Körperliche Behinderungen
Die Behindertensession bietet uns Gelegenheit, auf unsere besonderen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Eigene Mobilität ist essenziell für bessere Lebensqualität. Ich bin seit 20 Jahren durch Krankheit körperlich behindert, keine Heilung möglich.

Simone Leuenberger
BE

Simone Leuenberger
BE
Körperliche Behinderungen
EVP
Eine inklusive Schweiz ergibt sich nicht von selbst. Wir müssen uns aktiv dafür einsetzen.
Ich bin Grossrätin im Kanton Bern, Behindertenrechtlerin und unterrichte am Gymnasium Wirtschaft und Recht. Ich meiner politischen Arbeit bringe ich die Perspektive von Menschen mit Behinderungen gezielt ein. Dank meiner Erfahrung in der Behindertenpolitik denke und handle ich behinderungsübergreifend. Es ist mir wichtig, an einer inklusiven Gesellschaft zu bauen, an der alle Menschen teilhaben und mitgestalten können – unabhängig von ihrer Behinderung.
Mit grosser Leidenschaft setze ich mich dafür ein, dass die Schweiz das Potenzial von Menschen mit Behinderungen erkennt und stärkt, damit wir unsere Kompetenzen wirksam einbringen können.
Teilen Sie meine Hartnäckigkeit für echte Gleichstellung und Teilhabe? Dann schicken Sie mich mit Ihrer Stimme an die Behindertensession. Gestalten wir gemeinsam eine inklusive Schweiz.
Mehr über mich unter www.simoneleuenberger.ch

Roger Lieberherr
TG

Roger Lieberherr
TG
Körperliche Behinderungen
Für mehr Sichtbarkeit. Für mehr Teilhabe. Für den THURGAU.
Ich setze ein Zeichen:
Für echte Inklusion.
Für barrierefreie Lebensräume.
Für eine starke Stimme des Thurgaus in Bern.
Informationen zum Wahl-Verfahren
An der Behinderten-Session nehmen
44 Menschen mit Behinderungen teil.
Sie nehmen 44 Parlaments-Sitze im Nationalrats-Saal in Bern ein.
Eine Wahl entscheidet, wer diese Sitze bekommt.
Wie wird gewählt?
Die Bevölkerung wählt die 44 Teilnehmenden in einer Online-Wahl.
Was zählt für die Wahl?
Für die Wahl zählen verschiedene Punkte.
Am wichtigsten ist die Anzahl Stimmen,
die eine Person bekommt.
Aber wir müssen auch andere Punkte berücksichtigen.
Damit es eine faire Verteilung der 44 Parlaments-Sitze gibt.
Wir haben alle Punkte auf dieser Seite erklärt.
Anzahl Stimmen
Für die Wahl zählt vor allem:
Wie viele Stimmen hat die Person bekommen?
Die Personen mit den meisten Stimmen haben die besten Chancen.
Alle Sprach-Regionen
Alle Sprach-Regionen sollen an der Session vertreten sein.
Für die Verteilung auf die Sprach-Regionen schauen wir:
Wie viele Nationalrats-Sitze hat jeder Kanton?
Im Nationalrat gibt es total 200 Sitze.
Kantone mit viel Menschen haben mehr Nationalrats-Sitze.
Kantone mit weniger Menschen haben weniger Sitze.
Wir machen es für die 44 Sitze der Behinderten-Session genau gleich.
Wir verteilen die 44 Sitze im Verhältnis gleich auf die Kantone
wie die 200 Nationalrats-Sitze.
Mindestens 1 Sitz pro Behinderungs-Art
In der Behinderten-Rechts-Konvention der UNO
gibt es 5 Behinderungs-Arten:
- körperliche Behinderungen
- psychische Behinderungen
- kognitive Behinderungen
- Hör-Behinderungen
- Seh-Behinderungen
Pro Behinderungs-Art soll mindestens 1 Person
an der Session vertreten sein.
Mindestens 13 Frauen und 13 Männer
Die Sitze an der Behinderten-Session sollen gerecht
auf die Geschlechter aufgeteilt sein.
Deshalb haben wir festgelegt:
Es sollen mindestens 13 Frauen und 13 Männer teilnehmen.
Wir orientieren uns dabei an einer Regel des Bundesrats.
In dieser Regel stehen leider nur Frauen und Männer.
Es gibt vom Bundesrat keine Regel für nicht-binäre Menschen.
Also für Menschen, die keine Frau und auch kein Mann sind.
Wir möchten sehr gerne,
dass auch nicht-binäre Menschen an der Session teilnehmen.
Wir haben aber keine Mindest-Anzahl für nicht-binäre Menschen.
Denn die geschätzte Anzahl nicht-binärer Menschen
in der Schweiz ist sehr klein.
Bei 44 Personen wären es weniger als 1 Person.
Anpassung des Wahl-Resultats
Nach der Online-Wahl gibt es ein erstes Resultat.
Das sind die 44 Personen mit den meisten Stimmen.
Dann schauen wir, dass alle anderen Punkte auch erfüllt sind.
Deshalb kann das Wahl-Resultat noch angepasst werden.


