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Grosse Hochzeit in der Ostschweiz: Verschiedene kantonale Geschäftsstellen haben fusioniert

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Die kantonalen Geschäftsstellen St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden sowie Glarus haben sich am 1. Januar 2024 zusammengeschlossen. Für Menschen mit Behinderungen ist das ein grosser Mehrwert, weiss Roland Dürr, kantonaler Geschäftsleiter der neu geschaffenen Geschäftsstelle. 

Warum die Zusammenführung, Roland Dürr?

Als grösste Fachorganisation für Menschen mit Behinderungen in der Schweiz gehen wir sorgfältig mit unseren Spenden um. Die Fusion bündelt Ressourcen, da die Führung des Kantons Glarus in die bestehende Managementstruktur von SG, AI, AR eingebunden wird. Die Räumlichkeiten in Glarus bleiben weiterhin bestehen. In dieser Hinsicht ändert sich für unsere Klientinnen und Klienten nichts.

Inwiefern ist die Fusion für Menschen mit Behinderungen von Vorteil?

Mit dem grösseren Gebiet können mehr Angebote abgedeckt werden und Menschen mit Behinderungen erhalten dadurch eine grössere Auswahl an Aktivitäten und Dienstleistungen. Durch das erweiterte Angebot haben Menschen mit Behinderungen ausserdem die Möglichkeit, mobiler zu werden und Angebote in einem anderen Kanton zu nutzen. Wir haben viele Klientinnen und Klienten, die gerne unterwegs sind und neue Leute kennenlernen möchten.

«Es ist schön, in den Regionen unterwegs zu sein. Reisende mit Behinderungen werden sichtbar in unserer Gesellschaft. Dieser Aspekt freut mich am erweiterten Angebot ganz besonders.»

Und wie sieht die neue Arbeitsweise für Mitarbeitende aus?

Intern haben wir alles darangesetzt, dass alle Mitarbeitenden dank der neuen IT-Infrastruktur mobil sein können. Der alte, fixe Arbeitsplatz ist neuen Laptops gewichen, welche das Arbeiten von überall ermöglichen: Wer Lust hat, bei einem personellen Ausfall für ein Gspändli in einem anderen Kanton einzuspringen oder einfach einmal einen Tapetenwechsel möchte, dem stehen die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens nun offen.

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