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Soziales Engagement der Alusammler*innen

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Seit über 17 Jahren unterhält die Recyclingorganisation IGORA bei Pro Infirmis einen Fonds, der mit dem sogenannten Dosengeld geäufnet wird. Auch 2020 ist der Fonds dank Alusammler*innen um über CHF 16'000 gewachsen. Coronabedingt etwas weniger als die Jahre zuvor.

Gutes zu tun für die Umwelt und für Menschen mit Behinderungen ist das Credo der Partnerschaft zwischen beiden Organisationen. 1,5 Kilo Aluverpackungen pro Person oder jährlich über 13'000 Tonnen gehen ins Recycling. Sammler*innen von leeren Aludosen erhalten als Belohnung von IGORA pro Kilo CHF 1.30 ausbezahlt, das sogenannte Cash for Cans oder Dosengeld. Sozial engagierte Sammler*innen spenden das Dosengeld zugunsten von Pro Infirmis. 2020 flossen CHF 16’300 in diesen Fonds. An der Spitze der Spendenfreudigkeit lagen die Deutschschweizer, gefolgt von der italienischen und französischen Schweiz. Hansrudolf Habegger, stv. Geschäftsführer der IGORA, dazu: „Die Spenden sind besonders in dieser herausfordernden Zeit eine Überraschung. Ich danke den Alusammlerinnen und Alusammlern für ihr soziales Denken und die Sammelbereitschaft.“

Bei Pro Infirmis fliesst das Geld in den Fonds Entlastungsdienst. Dieser kommt Familien mit einem behinderten Kind zugute, um sie in ihrer Rund-um-die-Uhr-Aufgabe zu unterstützen. «Pflegende und betreuende Angehörige leisten Aussergewöhnliches, manchmal sogar Übermenschliches - oft auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit», sagt Felicitas Huggenberger, Direktorin von Pro Infirmis. «Wir sind IGORA und den Spenderinnen und Spendern von Herzen dankbar, dass sie diesen Angehörigen gemeinsam mit Pro Infirmis seit Jahren unter die Arme greifen und ihnen regelmässige Verschnaufpausen ermöglichen.»

Unterstützung auch durch Metal Bag

Die Spenden aus dem Dosengeld konnten durch Erlöse aus Metal-Bag-Bestellungen erhöht werden. Durch jeden über SMS bestellten Bag fliessen CHF 5 in den Fonds. 2020 waren dies insgesamt CHF 300. Der nützliche Sammelbegleiter kann unter metalbag.ch bestellt werden. Mit ihm werden Metallverpackungen zu Hause, am Arbeitsplatz, in den Ferien oder unterwegs sauber gesammelt und zum Sammelcontainer getragen werden. Wo der nächste Sammelcontainer steht, ist schnell und einfach mit der kostenlosen App recycling-map.ch zu finden.

Die jahrelange Verbindung zwischen Pro Infirmis und der Recyclingorganisation IGORA ist eine wertvolle Win-Win-Situation zwischen zwei Organisationen und zugleich ein beispielhaftes soziales Engagement.

Kontakt bei Rückfragen

IGORA-Genossenschaft: Hansrudolf Habegger, Telefon 044 387 50 10

Pro Infirmis: Susanne Graf, Telefon 058 775 26 45

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