Wer soll an der Session teilnehmen?
200 Personen haben sich für die Behindertensession vom 21. Oktober 2026 als Kandidat*in beworben. An der Behindertensession gibt es 44 Plätze für Parlamentarier*innen. Welche Personen die Sitze einnehmen, entscheiden Sie mit ihrer Stimme. Wählen Sie ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten aus der Liste aus. Die Wahl ist bis am 17. Mai 2026 möglich. Jede Person darf nur drei Stimmen abgeben.

Rohita Singh
TI

Rohita Singh
TI
Psychische Behinderungen, zum Beispiel Depressionen
La disabilità non è una malattia, ma qualcosa che ci rende speciali e unici

Renée Smits, Verh. Iseli
ZH

Renée Smits, Verh. Iseli
ZH
Hör-Behinderungen
Ich kenne die Herausforderungen einer Hörbehinderung aus eigener Erfahrung.
Meine Vision ist eine inklusive Welt, in der Menschen mit und ohne Hörbehinderung gleichberechtigt zusammenarbeiten und sich sicher verständigen können.

Marinus Spiller
ZH

Marinus Spiller
ZH
Hör-Behinderungen
Bin Präsident für Schweizerische Gehörlosenbund

Bea Stadler
LU

Bea Stadler
LU
Mitte Luzern
Für eine Gesellschaft der Gemeinschaft – in der
Inklusion selbstverständlich ist. Nicht wir müssen uns anpassen – sondern die Strukturen müssen sich ändern. Wir sind nicht hier, um zu bitten. Wir sind hier, um unseren Platz einzunehmen.

Andrea Agatha Steinmann
LU

Andrea Agatha Steinmann
LU
Körperliche Behinderungen
Für uns alle - in der Behindertensession - und allen anderen Sessionen. Einfach da, wo Entscheidungen getroffen werden.

Lars Stofer
LU

Lars Stofer
LU
Körperliche Behinderungen
Mein Name ist Lars Stofer, ich bin 22 Jahre alt und lebe im Kanton Luzern. Ich bin selbst Epileptiker, lebe und arbeite mit mehreren Geburtsgebrechen. Parallel absolviere ich die Höhere Fachschule für Wirtschaft am KV Luzern.
Mein Schwerpunkt ist Inklusion in ihrer ganzen Breite – vom Alltag über Bildung und Arbeit bis zur Mobilität. Dazu gehört auch, dass bereits gemachte Versprechen eingelöst werden: In meiner Abschlussarbeit habe ich mich damit beschäftigt, dass die SBB ihre Bahnhöfe behindertengerecht umbauen will. Die gesetzliche Grundlage ist vorhanden, in der Praxis ist davon vielerorts wenig zu sehen.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Inklusion sichtbar und spürbar wird – im öffentlichen Raum ebenso wie in Köpfen. Und dass Betroffene nicht bei jedem einzelnen Thema selbst Druck machen müssen, damit sich etwas bewegt.

Asita Streit
BS

Asita Streit
BS
Nicht Sichtbare Behinderungen körperlich: CP Neurodivergenz: ASS psych. PTBS , Bipolare Störung
Ich lebe mit nicht sichtbaren Behinderungen – und mache Barrieren sichtbar.
Als sozialpolitisch engagierte Peer kämpfe ich für Aufklärung, echte Inklusion und faire Chancen in Bildung und Arbeit. Teilnehmerin des ersten Basler Behindertenparlaments.

Sirangsivi Subramaniam
VD

Sirangsivi Subramaniam
VD
La myopathie de Duchenne (DMD) est une maladie génétique neuromusculaire rare, touchant principalement les garçons (environ 1 sur 3 500).
Les jeunes du centre
Je suis un jeune de 20 ans motivé.
Je souhaiterais améliorer la vies de tous et trouver des solutions adaptées pour chacun.
Une équité juste.

Joel Thurneysen
GR

Joel Thurneysen
GR
Körperliche Behinderungen
Sp
Als behinderter Kandidat

Armin Tiri
LU

Armin Tiri
LU
Inklusion soll gelebt werden, ich konnte es. Aber das sollte für alle möglich sein! Dafür setze ich mich ein.

Joel Toggenburger
ZH

Joel Toggenburger
ZH
Hör-Behinderungen
Die Mitte
Die Gebärdensprache gehört auch in die Politik, in die Diskussionen und in die Entscheidungen. Barrierefreiheit ist kein Wunsch, sondern ein Grundrecht. Ich bringe dort meine Erfahrungen ein: sichtbar, selbstbewusst und gebärdensprachstark.

Adrian Conrad Toggenburger
GR

Adrian Conrad Toggenburger
GR
Seltene Krankheiten
SP
Menschen mit seltenen Krankheiten bleiben im System oft unsichtbar. Ich lebe mit MPS II, einer seltenen Stoffwechselerkrankung, die den Alltag in vielerlei Hinsicht prägt. Ich möchte denen eine Stimme geben, die zu selten gehört werden.

Simone Tuena-Küpfer
ZH

Simone Tuena-Küpfer
ZH
Menschen im Autismus-Spektrum
Ich kandidiere für die Behindertensession, um Menschen im Autismus-Spektrum im Bundeshaus zu vertreten und unsere unsichtbaren Barrieren aufzuzeigen.
Ich setze mich für flexible Bildungssettings und Arbeitswelten ein, die Raum für Reizreduzierung und Vorhersehbarkeit bieten, damit Teilhabe nicht länger zu totaler Erschöpfung führt.
Dafür bringe ich meine Vision einer Gesellschaft mit, in der Vielfalt zum Fortschritt führt und individuelle Potenzialentfaltung ohne ständigen Anpassungsdruck möglich ist.

Corinne Nadia Umiker
ZH

Corinne Nadia Umiker
ZH
Seh-Behinderungen
Meine Motivation für meine Kandidatur für die Behinderten-Session ist, dass ich die Rechte für Menschen mit Behinderungen stärken möchte. Bis heute ist UN-Behindertenrechtskonvention von der Schweiz nicht zufriedenstellend umgesetzt worden.
Als Sozialarbeiterin kenne ich das (Sozial)System der Schweiz gut. Täglich arbeite ich mit vulnerablen Personen zusammen und vertrete ihre Interessen gegenüber anderen Parteien.
Die Erfahrungen in meinem Beruf haben mir wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt.
Als direkt Betroffene sind mir die Bedürfnisse und Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen seit Kindheit bekannt.
Ich bin überzeugt davon, dass ein gesellschaftlicher Wandel dringend notwendig ist, damit Inklusion selbstverständlich wird, und werde mich dafür in der Behinderten-Session einsetzen.
Gemeinsam können wir positive Veränderungen bewirken.

Alexander Vaida
AG

Alexander Vaida
AG
Körperliche Behinderungen
Menschen mit Behinderungen sind gleichberechtigte Partner in unserer Gesellschaft. Sie sind ein Gewinn, keine Belastung. Gerade in Zeiten geprägt von Chaos und Aggression, schafft die Solidarität neue Kraft, Stärke, Zuversicht.

Paolo Varisco
ZH

Paolo Varisco
ZH
Seh-Behinderungen
Unfallblind, aber mit allen Sinnen dabei

Heidi Vogel
LU

Heidi Vogel
LU
Körperliche Behinderungen
Trotz meiner Behinderung kann ich fast normal leben. Ich bin ein Superbeispiel, dass es sich lohnt, Menschen mit Behinderungen zu integrieren. Ausserdem bin ich SP-Mitglied.

Patrick Vögelin
BS

Patrick Vögelin
BS
Die Arbeitnehmenden
Basel starke Alternative
Ich denke radikal inklusiv

Thomas Mario Vogt
BE

Thomas Mario Vogt
BE
Psychische Behinderungen, zum Beispiel Depressionen
"Autismus hat mein Leben geprägt, aber auch gerettet."
Viele fordernde Erfahrungen während der Ausbildung, Arbeit und Freizeit haben mich jahrelang durchgeschüttelt.
Heute stelle ich mich gestärkt, als Vertreter für Menschen mit Autismus, zur Wahl.

Christian Vontobel
AG

Christian Vontobel
AG
Körperliche Behinderungen
Als c/o Präsident von kultiv stehe ich ein für kulturelle Teilhabe, insbesondere für menschen mit Behinderungen
Teilhabe in allen Lebensbereichen
Reelle Barrierefreiheit gerade im ÖV, Gebäude

Lordean Wandfluh
BS

Lordean Wandfluh
BS
Psychische Behinderungen, zum Beispiel Depressionen
Mitreden bedeutet teilnehmen, mitgestalten und dazugehören.
Informationen zum Wahlverfahren
Ausgangslage
- Die 44 Teilnehmenden der Behindertensession werden in einer Online-Wahl gewählt. Dabei zählt in erster Linie die Anzahl Stimmen der Kandidierenden.
- Damit an der Behindertensession zusätzlich eine Repräsentation verschiedener Gruppen sichergestellt werden kann, wird im Wahlverfahren auch auf eine ausgewogene Repräsentation der Sprachregionen, Geschlechter und Behinderungsarten Rücksicht genommen wird.
Wahlverfahren
- Grundsätzlich zählen für die Wahl die Stimmen, welche die Kandidierenden erhalten.
- Eine Repräsentation der Sprachregionen wird analog der kantonalen Verteilung im Nationalrat sichergestellt. Dafür wird die kantonale Sitzverteilung auf die 44 Sitze runtergerechnet (Zweisprachige Kantone sind je zur Hälfte einer Sprache zugeordnet).
- Es gibt eine Minimalgarantie von je 1 Sitz für jede, der fünf Behinderungsarten gem. UNO-BRK. Diese sind: körperliche Behinderungen, psychische Behinderungen, kognitive Behinderungen sowie Sinnesbehinderungen (aufgeteilt in Hör- und Sehbehinderungen).
- Es gibt eine Minimalgarantie von 13 Sitzen für Frauen und Männer. Dies in Anlehnung an die seit 2021 geltenden Bestimmungen zu den Geschlechterrichtwerten des Bundesrates. Diese Bestimmungen sind leider binär formuliert. Wir begrüssen die Teilnahme von nicht-binären Kandidierenden ausdrücklich, haben aber auf eine Mindestgarantie verzichtet, da der geschätzte Anteil von nicht-binären Menschen in der Schweiz heruntergerechnet auf die 22% weniger als einer Person entsprechen würde.
- Diese Minimalgarantien können zu einer Anpassung der Wahlresultate führen.

