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«Wir sind politisch untervertreten und zu wenig sichtbar.»

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Menschen mit Behinderungen sind in der Politik untervertreten. Ihre Anliegen werden zu wenig wahrgenommen und ihre Stimmen zu wenig gehört. Dabei mangelt es nicht an Interesse, wie die innert Kürze ausgebuchte Weiterbildung politinklusiv von Pro Infirmis zeigt.

politinklusiv ist die erste politische Weiterbildung, die sich spezifisch an Menschen mit Behinderungen richtet. Die erste Durchführung von politinklusiv findet derzeit digital statt und stösst auf grosses Interesse: die Kurse auf Deutsch und auf Französisch sind ausgebucht. 

Die Motivation, sich aktiv politisch zu beteiligen, ist bei allen Kursteilnehmer*innen spürbar. «Wir sind zu wenig sichtbar, ungenügend vertreten und werden zu oft vergessen oder missverstanden. Es ist wichtig, dass wir nun proaktiv mitwirken und sichtbar werden», bringt es Peter Buri auf den Punkt. Sina Eggimann ist gleicher Meinung: «Ich sehe, dass eine grosse Aufbruchstimmung herrscht. Immer mehr Menschen mit Behinderungen werden politisch aktiv. Angebote wie politinklusiv leisten einen wichtigen Beitrag dazu.»

politinklusiv vermittelt Grundlagen und Praxistipps zu Themen wie Kampagnen, Medienarbeit oder Mobilisierung. Mit politinklusiv leistet Pro Infirmis einen Beitrag zur Umsetzung der UN-BRK, die die Teilhabe am politischen Leben explizit vorsieht. Die Weiterbildung wird seit Januar digital durchgeführt und dauert noch bis Ende März. Am 8. April wird die erste Durchführung von politinklusiv mit einem Vernetzungsanlass in Bern abgeschlossen.

Mehr Infos und Stimmen von Teilnehmenden:

Medienmitteilung

 

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