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Jetzt am Inklusionsindex 2026 teilnehmen

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2023 führte Pro Infirmis erstmals eine nationale Umfrage zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz durch. Diese Studie war eine Besonderheit: Zum ersten Mal wurde Inklusion konsequent aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen untersucht. Mehr als 1’400 Personen nahmen teil. Drei Jahre später wird die Studie erneut durchgeführt.

Mit dem Inklusionsindex 2026 sollen aktuelle Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz erfasst werden. Ziel ist es zu verstehen, wie inklusiv unsere Gesellschaft heute ist und wo weiterhin Hindernisse bestehen.

Jetzt teilnehmen

Alle Personen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten ab 16 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen.

Alle Informationen zur Umfrage

  • Teilnahme möglich bis: 14. Februar 2026
  • Dauer: ca. 20 Minuten
  • Datenschutz: Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.

Umfrage jetzt ausfüllen

Inklusion ist mehr als Barrierefreiheit

Die öffentliche Diskussion über Inklusion konzentriert sich oft auf einzelne messbare Aspekte, etwa auf barrierefreie Bushaltestellen. Diese Faktoren sind wichtig, doch wirkliche Inklusion geht weit darüber hinaus.

Sie beinhaltet zum Beispiel:

  • den Zugang zu Bildung und Ausbildung
  • die Teilhabe am Arbeitsmarkt
  • Freizeitangebote und soziale Beziehungen
  • Selbstbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung

Inklusion oder Exklusion zeigt sich in allen Bereichen des Alltags. Sie wird individuell erlebt, unterschiedlich bewertet und auf vielfältige Weise ausgehandelt. Entsprechend ist Inklusion ein komplexes und multidimensionales Thema.

Menschen mit Behinderungen sind die Expert*innen

Diese Komplexität sichtbar zu machen, ist anspruchsvoll. Genau dieser Herausforderung stellt sich der Inklusionsindex. Die Studie erhebt systematisch, wie häufig und wie intensiv Menschen mit Behinderungen Inklusion oder Ausgrenzung erleben und welche Hindernisse ihre gesellschaftliche Teilhabe erschweren.

Das Besondere an dieser Studie ist die direkte und umfassende Befragung von Menschen mit Behinderungen. Sie verfügen über das entscheidende Erfahrungswissen: über ihre eigene Lebensrealität, über Formen der Ausgrenzung und darüber, wie unsere Gesellschaft gestaltet sein müsste, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Diese Erfahrungen und Einschätzungen sind zentral für die Weiterentwicklung von Wissen, Politik und Praxis. Sie helfen zu verstehen, wie eine inklusivere Gesellschaft konkret aussehen kann.

Wissenschaftliche Durchführung

Die Studie wird im Auftrag von Pro Infirmis von Grünenfelder Zumbach – Sozialforschung und Beratung durchgeführt. Bislang fehlte in der Schweiz eine repräsentative Untersuchung, die systematisch die Sichtweisen von Menschen mit Behinderungen zur Inklusion erhebt. Dieses Defizit wurde bereits 2023 angegangen und soll mit dem Inklusionsindex 2026 weiter aufgehoben werden.

Die Befragung umfasst zehn Lebensbereiche mit insgesamt 24 Teilbereichen. Diese wurden gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen als besonders relevant für gesellschaftliche Teilhabe identifiziert.

Ergebnisse Inklusionsindex 2023

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