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Spenden aus dem Recyclingkunst-Wettbewerb von IGORA und Ferro Recycling

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Seit dem Jahr 2004 besteht die Partnerschaft zwischen der IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling und Pro Infirmis. IGORA spendet mithilfe der eigenen Sammler*innen Geld für Menschen mit Behinderungen. Über 460'000 Franken flossen in den vergangenen Jahren in den Fonds «Entlastungsdienst». Dieses Geld kommt pflegenden und betreuenden Angehörigen zugute, die sich um ihr Kind mit einer Behinderung kümmern und in ihrer Rund-um-die-Uhr-Aufgabe regelmässige Verschnaufpausen dringend nötig haben. 

Eine wichtige Spendenquelle von IGORA ist der alljährliche Recyclingkunst-Wettbewerb. Jean-Claude Würmli, Geschäftsführer von IGORA, war im Gespräch mit Susanne Graf, Verantwortliche Corporate Fundraising bei Pro Infirmis.

Herr Würmli, der ehemalige Alu-Kreativ-Wettbewerb von IGORA wird in diesem Jahr als Recyclingkunst-Wettbewerb neu lanciert. Worauf können sich die Teilnehmer*innen freuen?

Nach 22 Ausgaben des Alu-Kreativ-Wettbewerbs haben wir uns entschieden, neue, zeitgemässe Wege zu beschreiten. Kunstschaffende aus allen Altersgruppen werden weiterhin Werke aus den Wertstoffen Aluminium und Metall erschaffen und damit dem «Permanent Material» ein kunstvolles Gesicht verleihen. Das ist, was bleibt. Mit der Neulancierung des 23. nationalen Wettbewerbs Recyclingkunst findet der Wettbewerb nun zum ersten Mal digital statt. Sämtliche Kunstwerke werden der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und für ein Publikumsvoting zugänglich gemacht. Zu gewinnen gibt es attraktive Geldpreise bis zu 1'000 Franken. Neu ist zudem die Kategorie «digitale Recyclingkunst».

Wie werden die eingereichten Kunstwerke bewertet?

Mit je 50% Stimmenanteil stimmen die Bevölkerung und unsere fünfköpfige Jury für ihr Lieblingskunstwerk ab. Zudem wird dem Kunstwerk mit den meisten Stimmen aus dem Volk ein Publikumspreis verliehen, und ein zusätzlicher Preis geht an den Gewinner oder die Gewinnerin der Sonderkategorie «Kunstwerke aus Kaffeekapseln aus Aluminium». Wir freuen uns, mit Alex Oberholzer und Clemens Wild zwei herausragende Persönlichkeiten vonseiten Pro Infirmis mit in der Jury zu haben.

Wo können sich interessierte Aluminium-Sammler*innen und Künstler*innen über den Wettbewerb informieren und wie können sie ihr Kunstwerk einreichen?

Alle Informationen zum 23. Wettbewerb Recyclingkunst finden Interessierte auf der neu geschaffenen Website www.recycling-kunst.ch. Das Wettbewerbsthema in diesem Jahr lautet «Kreislauf» und lässt alle erdenklichen Interpretationen zu. Fotos und/oder ein Video des Kunstwerks werden bis Ende Januar 2023 von den Wettbewerbsteilnehmer*innen direkt auf die Website hochgeladen und gelangen für die Abstimmung vors Volk.

Herzlichen Dank!

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